Emil Mechau

* 19.04.1881 Seesen
† 28.06.1945 Koßdorf

Konstrukteur, Kinotechniker

Nach einer Mechanikerausbildung trat Mechau 1900 in die Astro-Versuchswerkstatt der Firma Zeiß in Jena ein. Durch intensive Beschäftigung mit Mathematik und Physik erhielt er 1905 das Reifezeugnis für die Universität. 1910 wechselte er von Zeiß als wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Firma Leitz in Wetzlar. Dort erfand er u.a. den Mechau-Projektor und den Fernseh-Linsenkranz-Abtaster. Als die AEG Patente von ihm aufkaufte, ging er 1929 auch beruflich zu dieser Firma nach Berlin. Von der „Deutsche Kinotechnische Gesellschaft (DKG) e.V.“ wurde er 1931 durch deren höchste Auszeichnung, die Oskar-Messter-Medaille, geehrt. Er verunglückte tödlich bei dem Versuch, eine russische Handgranate in seinem Garten zu entschärfen.

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